Das Personal der Wohngruppe wird von Beginn an und regelmäßig in den Bereichen psychosoziale Beratung und Traumapädagogik (hierzu hat die pädagogische Leitung entsprechende Zertifizierungen) geschult. Hier erlernen die Kollegen ihr Handwerkszeug – zum Thema Beratung aus diversen psychosozialen Beratungsansätzen.
Auch im Rahmen des Clearings wird mit eben jenen Ansätzen gearbeitet um die Motivation der jungen Menschen zu stärken und ein ganzheitliches Bild der Person, mit welcher Mann auf Augenhöhe (kürzer) oder länger zusammenarbeiten wird, zu erhalten. Die Jungen Menschen fühlen sich angenommen und verstanden. Ein Interesse an Ihrer Person und ihren Wünschen zu vermitteln wird als unbedingt notwendig für den Beziehungsaufbau erachtet.
Diese Thematik ist sehr umfassend und abhängig von der Vorgeschichte/der Herkunft des jungen Menschen. Wichtig ist vor allem, dass die jeweils richtige Maßnahme für den Bewohner gefunden wird. So würde es bspw. keinen Sinn machen einen demotivierten jungen Menschen weiter dazu anzuregen das Gymnasium zu besuchen. Wie in allen Bereichen sollen die Jugendlichen in die Entscheidungen sofern möglich einbezogen werden.
Junge Geflüchtete stellen eine Besonderheit dar. Für sie müssen entsprechende Deutschkurse gefunden oder je nach Alter und Vorkenntnisse schnellstmöglich die Regelbeschulung angestrebt werden.
In der Jugendhilfe mit deutschen Jugendlichen sind oft negative Erfahrungen oder grundlegende Misserfolge in der Schule oder Ausbildung das zentrale Problem, das angegangen werden muss. Die Herausforderungen reichen von sozialen Schwierigkeiten in der Schule oder Ausbildung bis hin zu Schulvermeidung und Ausbildungsabbrüchen.
Erfreulicherweise kann die Wohngruppe durch lang anhaltende Netzwerke auf verschiedene (betriebliche) schulische und schulpflichterfüllende Partner zurückgreifen. So wurde bereits mit der Kreishandwerkerschaft, dem Synodalverband dem LeeWerk, dem AKSR, A.B.I, Jugendwerkstätten und der VHS, der KVHS, der Lebenshilfe, der OBW und vielen mehr zusammengearbeitet. Aber auch diverse Praktikums- und Ausbildungsbetriebe, die auf kurzem Wege erreichbar sind zählen wir zu unserem Netzwerk, sodass es unkompliziert möglich sein dürfte Hospitationen zu finden um eine Kompetenzanalyse zu erstellen und die jungen Menschen in ihrer Berufsfindung zu unterstützen.
Zusätzlich wird es eine Fachkraft in der Wohngruppe geben, die sich stundenweise ausschließlich mit dem Thema Bildung beschäftigt. Inhalte ihrer Arbeitsbeschreibung sind:
AUFGABEN UND VERANTWORTLICHKEITEN:
POTENTIALANALYSE UND KOMPETENZFESTSTELLUNG:
- Durchführung von individuellen Potentialanalysen zur Ermittlung der Stärken, Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen.
- Entwicklung von geeigneten Methoden zur Kompetenzfeststellung, um die persönlichen und sozialen
- Kompetenzen der Jugendlichen zu fördern.
SCHULISCHE BELANGE:
- Unterstützung der Jugendlichen bei schulischen Herausforderungen, einschließlich der Identifikation von Lernschwierigkeiten.
- Zusammenarbeit mit Schulen, Lehrern und weiteren Bildungseinrichtungen zur Sicherstellung einer optimalen schulischen Förderung.
- An- und Abmeldungen für schulische Versorgung
- An- und Abmeldung an Kursen für DAZ Kurse
- Teilnahme an Elternsprechtagen etc.
- Unterstützung bei der Schulpflichterfüllung
NACHHILFE UND LERNFÖRDERUNG:
- Organisation und Durchführung von Nachhilfestunden in verschiedenen Fächern, angepasst an die Bedürfnisse der Jugendlichen.
- Entwicklung von individuellen Lernplänen zur Verbesserung der schulischen Leistungen.
BERUFSORIENTIERUNG:
- Beratung und Unterstützung der Jugendlichen bei der Berufsorientierung, einschließlich der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.
- Durchführung von Workshops und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Berufsfeldern und Ausbildungsmöglichkeiten.
- Teilnahme an Ausbildungsbörsen.
PRAKTIKA UND BERUFLICHE INTEGRATION:
- Vermittlung von Praktikumsplätzen in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Institutionen.
- Begleitung der Jugendlichen während ihrer Praktika, um eine erfolgreiche Integration in die Arbeitswelt zu gewährleisten.
- Unterstützung im Berichtswesen
DOKUMENTATION UND EVALUATION:
- Dokumentation des Fortschritts der Jugendlichen in Bezug auf ihre schulischen Leistungen und beruflichen Perspektiven.
- Regelmäßige Evaluation der durchgeführten Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung des Angebots.
TEAMARBEIT UND INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT:
- Enge Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften innerhalb der Einrichtung (z.B. Sozialpädagogen, Psychologen) sowie externen Partnern (z.B. Schulen, Ausbildungsbetrieben).
- Teilnahme an Teambesprechungen und Fortbildungen zur fachlichen Weiterentwicklung.
0,5 % Vollzeitäquivalent
—----------------
Hauswirtschaftsleistungen
Als hauswirtschaftliche Kraft ist ein gelernter Koch vorgesehen.
Zu den Aufgaben zählen u.a.:
• Pflege und Instandhaltung der Wohn- und Schlafräume
• Einkauf und Zubereitung von Mahlzeiten (Speiseversorgung)
• Reinigung der gemeinschaftlich genutzten Sanitär- und Wohnräume • Kleidungspflege, Wäscheversorgung
• Grundreinigung (bei Auszug / Umzug eines jungen Menschen)
Zusätzlich zu den Serviceaufgaben beinhaltet diese Stelle auch lehrende Funktionen. Da sich auf Grund des Alters der Zielgruppe wohl ein großer Teil der betreuten Jugendlichen in die Verselbstständigung begeben wird, ist es eine wichtige Aufgabe der Wohngruppe sie möglichst optimal auf eine eigene Haushaltsführung vorzubereiten. Um den jungen Menschen einen Überblick zu verschaffen, welche Aufgaben dies von hauswirtschaftlicher Seite beinhaltet, wird die Hauswirtschaftskraft die in der Wohngruppe zu verrichtenden Arbeiten mit den Jugendlichen zusammen ausführen und die Jugendlichen bei der Ausführung der Arbeiten fachlich anleiten. Dazu wird sie an mindestens zwei Nachmittagen in der Wohngruppe sein und sich rotierend Bewohner terminieren, um die Aufgaben begleitet zu erledigen. Dieses Projekt soll am Ende einem Portal „Frag-Mutti.de“ ähneln und die jungen Menschen erhalten ein Handbuch für ihr Portfolio mit wichtigen Tipps und Tricks zu Sauberkeit, Finanzen, Einkäufen und Kochen.
Zeitumfang 100% Vollzeitäquivalent
Vergleiche hierzu die nachfolgende Arbeitsplatzbeschreibung:
EINKAUF UND ZUBEREITUNG VON MAHLZEITEN:
Planung und Durchführung des wöchentlichen Einkaufs unter Berücksichtigung der Ernährungsbedürfnisse und Vorlieben der Jugendlichen und dem vorgegebenen Budget. Zubereitung ausgewogener, gesunder Mahlzeiten für die Gruppe, inklusive Berücksichtigung von speziellen diätetischen Anforderungen.
Förderung von Gemeinschaftsaktivitäten durch gemeinsames Kochen und Essen.
LEHRENDE FUNKTION:
Durchführung von Workshops und praktischen Übungen zur Vermittlung von Alltags- und Lebenspraktischen Kompetenzen, s. angehängter Plan
Unterstützung der Jugendlichen bei der Entwicklung von Fähigkeiten wie Haushaltsführung, Budgetplanung, Einkaufskompetenz und dem Zubereiten von Mahlzeiten. Individuelle Förderung der Jugendlichen in ihren persönlichen Entwicklungszielen. Dokumentation des Fortschritts der Jugendlichen in Bezug auf ihre Alltagskompetenzen.
ZUSAMMENARBEIT IM TEAM:
Enge Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften in der Einrichtung zur ganzheitlichen Unterstützung der Jugendlichen.
Teilnahme an Teambesprechungen zur Abstimmung über individuelle Förderpläne und Gruppenaktivitäten.
In der stationären Jugendhilfe ist es von entscheidender Bedeutung, dass Alltags- und lebenspraktische Kompetenzen erlernt und gefördert werden. Diese Fähigkeiten sind essenziell für die Selbstständigkeit und die Integration junger Menschen in die Gesellschaft. Daher ist es wichtig, ihnen nicht nur ein sicheres Umfeld zu bieten, sondern auch gezielt dabei zu helfen, Fähigkeiten zu entwickeln, die sie im Alltag benötigen. Dazu gehören beispielsweise das Erlernen von Haushaltsführung, finanzieller Planung, sozialen Kompetenzen sowie der Umgang mit Stress und Konflikten.
Die Förderung dieser Kompetenzen trägt dazu bei, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken und ihre Lebensqualität zu verbessern. Sie lernen, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen und werden auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Dies ist besonders wichtig, da viele Jugendliche nach ihrem Aufenthalt in der stationären Jugendhilfe in eine eigenverantwortliche Lebenssituation übergehen müssen.
Angenommen, der Mitarbeiter plant zwei Nachmittage pro Woche für jeweils zwei Stunden pro Einheit mit einem Jugendlichen. Bei zehn Jugendlichen würde dies bedeuten:
2 Nachmittage pro Woche
2 Stunden pro Nachmittag (plus Vor- und Nachbereitung sowie Dokumentation) In der Zeit könnten 2 – 3 Jugendliche entsprechend des ausgearbeiteten Planes geschult werden. So wird sichergestellt, dass jeder Jugendliche die notwendige Unterstützung erhält und gleichzeitig die Möglichkeit hat, seine individuellen Stärken auszubauen.
Der Plan ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert.
Der Bereich REINIGUNG umfasst natürlich noch viele Tätigkeiten im Detail, diese werden im nächsten Dokument dargestellt.
EINHEIT: GRUNDLAGEN DER HAUSHALTSFÜHRUNG
Einführung in die Haushaltsführung
Reinigung und Pflege
Wäsche waschen (Sortierung und Bedienung der Waschmaschine).
Aufräumen und Organisation (Tipps zur Organisation).
EINHEIT PRAKTISCHE HAUSHALTSFÜHRUNG
Planung eines Reinigungsplans.
Gemeinsames Putzen eines großen Bereichs (z.B. Küche).
Erlernen von einfachen Reparaturen im Haushalt (z.B. Glühbirne wechseln). Organisation von Lebensmitteln (Kühlschrank und Vorratskammer).
Kleiderschrank aufräumen, Kleidung nach Saison sortieren (Sommer/Winter) Schuhe ordnen und ggf. putzen
Müll entsorgen, sortieren, Abfuhrpläne beachten
Müllbeutel wechseln und Mülleimer reinigen
Pflanzenpflege
EINHEIT: KOCHEN UND ERNÄHRUNG
Grundlagen der Ernährung
Einführung in gesunde Ernährung (Ernährungspyramide). Erstellen eines Essensplans für die Woche.
Einführung in grundlegende Kochtechniken.
Zubereitung eines einfachen Gerichts.
EINHEIT: EINKAUFSMANAGEMENT
Einkaufsliste erstellen (Tipps für den Einkauf).
Besuch des Supermarkts (Einkauf mit Budget).
Zubereitung eines gesunden Abendessens.
Einführung in Lebensmittelhygiene (Lagerung & Haltbarkeit).
EINHEIT: FINANZIELLE BILDUNG
Finanzgrundlagen
Einführung in Finanzen (Einnahmen und Ausgaben).
Erstellen einer fiktiven Einnahmen- und Ausgabenliste.
Sparstrategien kennenlernen.
Umgang mit Rechnungen (Beispielrechnungen).
EINHEIT BUDGETIERUNG UND LANGFRISTIGE PLANUNG
Erstellung eines monatlichen Budgets.
Umgang mit Vermietern und Mietverträgen.
Einführung in Bankdienstleistungen (Konten, Karten).
Lernen, wie man für größere Anschaffungen spart.
VORBEREITUNG AUF DIE EIGENE WOHNUNG
Wohnungssuche: Dinge, die man bei der Wohnungssuche beachten sollte. Recherche von Wohnmöglichkeiten (Online-Recherche). Besichtigung einer Wohnung (falls möglich).
Erstellung einer Checkliste für die Wohnungssuche.
Wohnungsübergabeprotokolle
Mietminderung, Beschädigungen, Auszug
BEHÖRDLICHE (GELDER) ANFORDERUNGEN
Grundausstattung
Erstausstattung
Einmalige Beihilfen
Aktuelle Sätze und Zuschüsse
Hilfsmöglichkeiten z.B. bei Nachzahlungen
Versicherungen
ZU ERLERNENDE REINIGUNGSANWENDUNGEN IM HAUSHALT
1. REINIGUNG
Staubwischen
Möbelpflege (Tische, Stühle, Regale)
Elektronik (Fernseher, Computer)
Boden reinigen
Fenster putzen
Polstermöbel nassreinigen/Flecken entfernen
Heizkörper und Lüftungsschlitze reinigen, entlüften
2. KÜCHE
Geschirr spülen
Geschirrspüler einräumen/ausräumen und reinigen
Arbeitsflächen reinigen
Herd und Backofen reinigen
Kühlschrank innen und außen reinigen
3. BAD
Waschbecken, Dusche/Badewanne und Toilette reinigen
Reinigungsmittel verwenden für gründliche Reinigung
Spiegel putzen
Mit Glasreiniger oder Essigwasser abwischen
Boden wischen oder saugen
4. WÄSCHE
Wäsche sortieren nach Farben (hell/dunkel) und Materialien (Baumwolle/Synthetik) Wäsche waschen
Waschmaschine richtig beladen und Programme einstellen
Waschmaschine reinigen
Wäsche trocknen
Wäschetrockner nutzen oder auf einem Wäscheständer aufhängen
Wäschetrockner reinigen
Wäsche bügeln oder falten
Wäsche ordentlich zusammenlegen und im Schrank verstauen
Bettwäsche wechseln
5. ALLGEMEINE AUFGABEN
Pflanzen gießen und pflegen
Frühjahrsputz: gründliche Reinigung aller Räume, inklusive Fensterrahmen, Vorhänge und Teppiche
Keller oder Abstellraum aufräumen: nicht mehr benötigte Gegenstände aussortieren
Alle 2 Wochen sollen gemeinsame Unternehmungen an den Wochenenden durchgeführt werden. Für die gemeinsame Planung und Durchführung dieser Aktivitäten (ebenfalls anlass und projektbezogen) ist eine Fachkraft für Freizeit vorgesehen. Die jungen Menschen sollen
in einem eigenen Gremium Vorschläge ausarbeiten, „Pitchen“, Kalkulieren und Planen. Es wird hierfür ein festes Budget geben, eine Kasse, welche verwaltet werden muss. Die zuständige FK ist hierfür einmal im Monat in der Gruppensitzung anwesend, unterstützt den zuständigen Bewohner flexibel bei Bedarf und ist im Schichtplan mit 16 h jedes 2. Wochenende eingeplant.
Zusätzlich wird die Fachkraft für Freizeit die einmal jährlich stattfindende Ferienfreizeit vorrangig planen und auch begleiten (1 Woche). [Vgl. nachfolgende Arbeitsplatzbeschreibung]
Arbeitsplatzbeschreibung: Mitarbeiter/in Freizeit (0,5 VZÄ) in einer Jugendhilfe-Wohngruppe
Zweck des Arbeitsplatzes
Unterstützung des pädagogischen Teams bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Unternehmungen mit den Jugendlichen (Alter 13–18 Jahre). Mitgestaltung und Begleitung freier Freizeitangebote, Projekte sowie einer bzw. einer Ferienfreizeit pro Jahr in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen.
Förderung von Partizipation, Teamfähigkeit und sozial-emotionaler Entwicklung der Jugendlichen im Rahmen sicherer, strukturierter Freizeitaktivitäten.
Hauptaufgaben (Schwerpunkte)
● Planung, Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Unternehmungen mit Jugendlichen (Alter 13–18 Jahre).
● Co-Koordination und Mitgestaltung von freier Freizeit, Projekten und Gruppenaktivitäten innerhalb der Wohngruppe.
● Mitplanung, Organisation und Umsetzung einer Ferienfreizeit pro Jahr (in Abstimmung mit Jugendlichen, Team und Träger).
● Beteiligung der Jugendlichen an Ideen, Entscheidungsprozessen, Verantwortlichkeiten und Reflexion von Aktivitäten.
● Gewährleistung von Sicherheit, Aufsichtspflichten und grob-psychologischer Begleitung während Freizeitaktivitäten.
● Dokumentation von Aktivitäten, Lernzielen, Feedback und Reflexionen; ggf. Erstellung einfacher Evaluationsberichte.
● Ressourcenmanagement (Materialbeschaffung, Budget unter Anleitung, Risikoeinschätzung).
● Kooperation und Abstimmung mit relevanten Akteuren (Vereine, Einrichtungen, Fachstellen) sowie Kommunikation mit Eltern/Erziehungsberechtigten.
Arbeitszeit und Rhythmus
Arbeitszeit: Teilzeit (0,5 VZÄ), ca. 20 Wochenstunden.
Typische Verteilung: flexibel innerhalb der Woche, mit Abenden und den o.g 16 h Wochenenddiensten alle 2 Wochen je nach Plan; zusätzlich Planungstage für Unternehmungen und Ferienprojekte.
Bereitschaft zu unregelmäßigen Einsatzformen im Rahmen der betrieblichen Planung und Jugendschutzauflagen.
